Dokumentenlenkung, -konvertierung und -ausgabe mit Teamcenter (Teil 2 von 2)

von  Dr. Uwe Fetzer

Das Product Lifecycle Management (PLM) ist dafür zuständig, die dokumentenbasierten Konstruktions- und Geschäftsprozesse eines Unternehmens zu erfassen. Die erforderlichen Prozesse können jedoch oft noch nicht durchgängig abgebildet werden; nicht selten entstehen an verschiedenen Stellen Lücken zwischen Systemen, Dokument-Formaten und Geräten. Dies gilt auch für den Einsatz des Siemens PLM Software Teamcenter. Unser Document Output Center for Teamcenter kann hier Abhilfe schaffen. Dr. Uwe Fetzer, Leiter PLM Solutions, erklärt, warum. (Teil 2 von 2).

 

Auch für Publishing-Prozesse ist das Document Output Center DOC4TC eine komfortable Lösung. Was kann man sich darunter vorstellen und wo liegt der Mehrwert für den Nutzer?

elvis_lupeWenn selbsterstellte Dokumente und von Lieferanten zugelieferte Unterlagen zu neuen Gesamtdokumentationen – wie z.B. Bedienungsanleitungen oder Produktinformationen – zusammengestellt werden sollen, kann DOC4TC zu einer Publishing-Lösung ausgebaut werden. Dabei werden die Dokumente verwendet, die in der Struktur von Teamcenter abgelegt wurden. Nachgelagerte Prozesse, die asynchron auf einem dedizierten Server ablaufen, bereiten die gesammelten Dokumente zu einer vollwertigen, strukturierten Gesamtdokumentation auf. Dies umfasst neben den oben bereits genannten Verarbeitungsschritten das Arrangieren der Einzeldokumente zu einer Gesamtdokumentation, die Anpassung der Gesamtdokumentation an das gewünschte Kundenlayout, die Erzeugung eines Inhaltsverzeichnisses, sowie das Erzeugen von Hotspots/Lesezeichen mit den entsprechenden Verlinkungen.

Nach Fertigstellung der Gesamtstruktur können verschiedene Ausgabeformate erzeugt werden. Je nach Bedarf sind hier breit gefächerte Optionen möglich: Papierausgabe auf Drucker/Plotter, PDF-Erzeugung, Erstellung einer Web-Ausgabe, die Verteilung per FTP oder Email – alles Beispiele für die vielfältigen Wege, die unterstützt werden.

Der Nutzen für Anwender, z.B. im Maschinen- und Anlagenbau, liegt auf der Hand, wenn diese umfangreiche Dokumentationen produzieren müssen. Hier sparen unsere Lösungen dem Kunden in großem Umfang Arbeitsaufwand ein. Das bedeutet Tage oder sogar Wochen an Zeitersparnis und gewährleistet darüber hinaus einen automatisierten, fehlerfreien Prozess mit hochqualitativem Output.

 

Siemens PLM Teamcenter verfügt mit dem „Dispatcher“ ja durchaus über eigene Ansätze, um serverbasiert Dokumente zu verarbeiten. Welche Vorteile bietet ein Output Management System den Unternehmen, welche die entsprechenden Prozesse derzeit mit den Bordmitteln von Siemens PLM Teamcenter abzubilden suchen?

Wir werden in der Tat manchmal gefragt, was denn die Vorteile unseres Angebots gegenüber dem im Lieferumfang von Siemens PLM Teamcenter enthaltenen gluehbirne gespiegelt„Dispatcher“ seien. Die Antwort fällt nicht schwarz-weiß aus. Jedes Tool hat seine Berechtigung entsprechend der Anforderungen die daran gestellt werden.

Wir sehen einige Kriterien, bei denen die Vorteile von DOC4TC besonders zum Tragen kommen. Um nur Beispiele zu nennen:

  • die Flexibilität und Skalierbarkeit unserer Lösungen, die es erlauben, nach Projektfortschritt einfach weitere Funktionalität hinzuzufügen
  • wenn hohe Datenaufkommen und Durchsatzwünsche z.B. Mechanismen zur Ausfallsicherheit und Loadbalancing auf den Servern erfordern
  • falls weitere nachgelagerte Prozesse wie komplexe Bestempelungen, Publishing-Verfahren oder intelligentes Druck- und Plotmanagement erforderlich werden
  • die Verfügbarkeit zentraler und leistungsfähiger Administrations- und Monitoring-Tools, die den Status und die Stabilität der Server überwachen
  • die einfache Ankopplung im Unternehmen bereits vorhandener SEAL Systems-Lösungen (z.B. aus der SAP-oder Windows-Welt) an Teamcenter.

Und all dies steht als Produktstandard zur Verfügung, d.h. der Kunde muss sich nicht mit diesen Themen auf der Ebene der Programmierung des Dispatcherframeworks beschäftigen. Es ist also im Einzelfall zu analysieren, welche Funktionalität mit welchem Aufwand erst hergestellt werden muss oder aber bereits als Softwareprodukt vorliegt.

Hier geht es zu Teil 1.

 

Teilen

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert. *

* = Pflichtfeld

  • Blog-Kategorien

  • Blog-Abonnement


    Abonnieren Sie unsere RSS-Feeds und bleiben Sie über neue Blogbeiträge auf dem Laufenden!

  • Anstehende Veranstaltungen

    1. DSAG Technologietage

      20. Februar 2018 - 21. Februar 2018
    2. SEAL Systems Schulungstage

      27. Februar 2018 - 1. März 2018
    3. SEAL Systems Kundentag

      14. Mai 2018 - 15. Mai 2018
    4. Siemens PLM Connection

      19. Juni 2018 - 20. Juni 2018
    5. DSAG Jahreskongress

      16. Oktober 2018 - 18. Oktober 2018