Serverless Printing für Unternehmensstandorte

von  André Schnibbe

Häufig versorgt ein zentraler Firmensitz einzelne Unternehmensstandorte (Branch Offices) mit einer IT-Infrastruktur. In Zeiten von Cloud-Strategien verändert sich diese zentrale Organisation deutlich! Ein Rechenzentrum muss nicht mehr zwingend direkt am Firmensitz stehen. Schon seit Jahren werden essenzielle Softwarelösungen und Prozesse beim Hoster ausgelagert, dazu kommen jetzt große Cloudanbieter und machen das Spiel komplex. Somit verschwimmt die zentrale Datenhaltung, an einen vielleicht noch regional beschränkten Ort in Europa oder ist bereits global ausgerichtet.

Wie werden verschiedene Standorte bisher in einem Druckkonzept betrachtet? (STANDARD)

Damit dezentrale Standorte Dokumente drucken können, bedarf es zum einen lokalen Printserver, auf denen die Druckertreiber vorgehalten werden und einer Installation der herstellerspezifischen Druckertreiber auf dem Client (PC). Somit ist der User in der Lage aus Windows und Office-Applikationen zu drucken. Neben dem direkten Druck wird auch der Batchdruck benötigt, um automatisiert Dokumente aus Drittsystemen auszudrucken, z.B. im ERP-Bereich, der Logistik und der Produktion.

Welche Herausforderungen besteht für die IT, um Aufwand und Kosten reduzieren zu können?

In Zeiten von Cloud & Co. müssen mit der bisherigen Vorgehensweise immer noch Serverlandschaften an Niederlassungen betrieben werden. Das kostet Geld für Lizenzen und Zeit für die Administration. Printserver führen in der Regel ein Eigenleben, bedeutet, in großen IT-Landschaften sind Druckserver und verwendeten Drucker nicht mehr bekannt bzw. intransparent. Die Folgen sind aufwendig! Wenn beispielsweise eine neue Druckerausschreibung erfolgen soll oder nur die Anzahl der Drucker und deren Standort ermittelt werden, stößt man an Grenzen.

Ist ein Drucken ohne lokalen Druckserver an verschiedenen Standorten denkbar?

Dazu müsste der User in der Lage sein, seinen Client mit dem gewünschten Drucker am Standort zu verbinden. Weiterhin ist es notwendig, dass die zentrale Verwaltung, das Monitoring und das Accounting verbessert werden, um erkennbare Mehrwerte zu erreichen. Als Voraussetzung gilt die Verfügbarkeit des Druckprozesses auch dann, wenn die WAN-Bandbreite zur Niederlassung nur gering ist oder die zentrale IT oder Cloud ausfallen sollten.

Wie sieht die Zukunft von Output Management (OMS) Lösungen aus der Cloud aus?

Das Output Management von SEAL Systems verfügt über einen klar strukturierten Cloudansatz (Cloud native) und wird beim Hoster und Cloudanbieter betrieben. Neben den klassischen Skalierungseffekten kann eine Ausfallsicherheit und verteilte Verfügbarkeit zu 100% sichergestellt werden. Das Drucken ist beim Output Management, neben der digitalen Verteilung von Dokumenten und Daten, ein Teilbereich. Gerade hier besteht die Herausforderung sämtliche Drucker (z. B. Arbeitsplatz-, Etiketten- und Multifunktionsdrucker) zu verwalten.

Wie funktioniert Serverless Printing in der Praxis?

Die Lösung von SEAL Systems ist für Business- und Enterprise Kunden ausgelegt und stellt einen dezidierten Printservice im Unternehmen zur Verfügung. Neben den Vorteilen eines OMS wird dem User per Softwareverteilung der SEAL Print Service zur Verfügung gestellt. Darin sind folgende Tool für einen einfachen User-self-Service enthalten:

  • SEAL MasterDriver als generischer Druckertreiber
  • SEAL Add-Printer Wizard um Drucker einfach hinzufügen
  • SEAL InfoClient um Jobs nachzuvollziehen

Somit verfügt der User über alle zentral verwalteten Informationen zu den verfügbaren Druckermodellen und ist danach in der Lage dezentral (ohne Server und ohne Spooling) bequem zu drucken. Die Druckaufbereitung erfolgt lokal am Client. Somit gehen Sie sparsam mit der Bandbreite um und nutzen die Vorteile einer gemanagten und professionellen Cloud-Lösung.

seal_cloud_printing_KL2_72dpi-1024x564 Serverless Printing für Unternehmensstandorte

 

Trifft der SEAL-Cloudansatz für Drucklösungen auf verschiedene Standorte (Branch Office Printing), können gleich mehrere Vorteile genutzt werden:

  • Zentrale OMS-Verwaltung in der Cloud
  • Eine Datenbasis für Druckerqueues, KPIs, Reports
  • Print-Service für lokale Clients und Batchprozesse in der Cloud
  • Generischer Druckertreiber für alle Printer
  • Verteilung von Serverless Printing für dezentralen Betrieb
  • Mischbetrieb von on-Premise (PLOSSYS Print Appliance) und Cloud

Drucklösungen gehören in jede Cloudstrategie. Gemeinsam mit den Partnern in den Bereichen Hosting, Cloudbetrieb und IT-Beratung arbeitet SEAL Systems an gemeinsamen Lösungen.

 

Fordern Sie jetzt eine Erstberatung an, als Experte steht Ihnen Herr André Schnibbe gern zur Verfügung!*

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