Definition und Erklärung

Output Management System (OMS)

Software-as-a-Service

Was ist ein Output Management System (OMS)?

Definition und Erklärung

Ein Output-Management-System (OMS) ist eine Softwarelösung, die zentral die Verarbeitung und Verteilung von Druck- und Dokumentenausgabedaten steuert. Ein OMS verbindet Anwendungen mit Ausgabegeräten und übernimmt dabei Aufgaben wie Datenkonvertierung, Stempelung, Skalierung sowie Spooling der Druckaufträge.

Ein OMS kommt vor allem in Unternehmen mit heterogenen IT-Landschaften zum Einsatz. Es dient dazu, Druck- und Versandaufträge aus verschiedenen Anwendungen (z.B. SAP-ERP, CRM-Systeme oder Cloud-Dienste) einheitlich zu handhaben. So kann ein OMS einen in SAP generierten Druckauftrag auf mehrere Drucker verteilen und im SAP-System muss dann nur ein einziges Ausgabegerät definiert sein. Lösungen wie das Output Management System von SEAL Systems können dabei alle Datenquellen – vom SAP-System bis hin zu Clouddruckdiensten – mit beliebigen Ausgabegeräten verbinden. Das bedeutet, Sie steuern über ein OMS sämtliche Druck- und Versandwege Ihres Unternehmens zentral aus einer Hand.

Was sind die Vor‍teile eines OMS?

Zentralisierte Steuerung

Sie behalten alle Ausgabeströme im Blick und können Druckaufträge zentral planen und steuern.

Kosten- und Ressourceneinsparung
Durch die optimierte Verteilung der Druckaufträge an verfügbare Geräte senken sich Druckkosten und Ausfallzeiten.
Höhere Effizienz
Anwender können neue Druckaufträge starten, ohne auf laufende Ausgaben warten zu müssen, da das OMS die Dokumentenerstellung von der eigentlichen Ausgabe entkoppelt.
Skalierbarkeit
Neue Ausgabegeräte oder Kanäle (Drucker, E-Mail-Server, Archivsysteme) lassen sich einfach ins System einbinden.

Enterprise Output Management mit SEAL Systems

Bei SEAL Systems ist das OMS ein zentraler Bestandteil des Enterprise Output Management: Dieses verbindet alle Anwendungen eines Unternehmens (z.B. SAP, andere ERP- oder CRM-Systeme) mit allen Ausgabekanälen. In SEAL-Systems-Lösungen übernimmt das OMS die Datenaufbereitung (Konvertierung, Stempelung, Skalierung), das Spooling und die Steuerung der Ausgabegeräte. Damit können etwa SAP-Dokumente über ein zentrales System gedruckt, per E-Mail versandt oder digital archiviert werden. SEAL Systems nutzt dabei Standard-Schnittstellen (wie BC XOM) für die Kopplung an SAP, sodass Druckaufträge nahtlos ins OMS gelangen.

Verwandte Begriffe

  • SAP-Spool-System: In SAP integriertes Druckverwaltungssystem.
  • Ausgabegerät: Endgerät für Ausgabevorgänge, z.B. Drucker, Faxgerät oder E-Mail-Server, auf denen die Spool-Daten ausgegeben werden.
  • Dokumentenmanagement-System (DMS): System zur Verwaltung und Archivierung von Dokumenten, oft in Kombination mit Output-Management im Einsatz.