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Dr. Uwe Wächter ist Experte im Bereich Convert & Publish Solutions. Gerne beantwortet er Ihre Fragen.

Dr. Uwe Wächter

Business Development

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CAD-Konvertierung

CAD-Modelle allen zugänglich machen

CAD-Konvertierung

technischezeichnungCAD-Konvertierung – Was ist das?

CAD-Systeme speichern Daten in systemeigenen Formaten. Mitunter sind diese offen gelegt, häufig ändern sie sich und immer benötigt man das CAD-System oder spezielle Viewer, um sie betrachten oder drucken zu können. Solche Formate sind nicht geeignet für eine Langzeitarchivierung.

Wer seine Dokumente auf lange Zeit archivieren möchte, braucht also Dokumentformate, die nicht veränderbar und auch nach vielen Jahren noch gesichert interpretierbar sind. Oder kurz gesagt: Er braucht neutrale Langzeitformate wie PDF, PDF/A und TIFF/G4. Diese Formate sind offen, durch Industrie oder Normungsgremien standardisiert und nicht veränderbar. In der Praxis spricht man auch von digitalem Papier.

 

Die CAD-Konvertierung von SEAL Systems wandelt ihre CAD-Dokumente in neutrale, nicht veränderbare Langzeitformate um.

Typische Fragen

Viele Anwender aus Einkauf, Fertigung, Montage und Instandhaltung müssen häufig mit 2D-Ansichten und Ausdrucken der CAD-Modelle versorgt werden. Diese Anwender können und müssen allerdings nicht mit den teuren, funktionsreichen CAD Systemen umgehen lernen, um nur gelegentlich eine Zeichnung zu erhalten. Gleichzeitig stellt sich die Frage, ob Sie es dem Zufall oder der eigenen Entscheidung des Anwenders überlassen wollen, ob er wirklich die richtige Ansicht bzw. die tatsächlich freigegebene Version des CAD Modells verwenden möchte.

 

ordnerCAD-Konvertierung vereinfacht diese Prozesse in Ihrem Unternehmen. Im Rahmen der Konvertierung werden wohlüberlegte Freigabeprozesse definiert, die zum gewünschten Zeitpunkt das digitale Papier erzeugen. Digitales Papier ist also nicht nur für die Langzeitarchivierung gut, sondern zusätzlich immer dann wenn ein Unternehmen einen gesicherten, unveränderbaren Stand an Dokumenten benötigt.

Angst vor doppelter Datenhaltung brauchen Sie dabei übrigens nicht zu haben. Die erwähnten neutralen Langzeitformate sind sehr klein im Vergleich zu einem CAD Modell. Von „doppelt“ kann also keine Rede sein.

Einkäufer, die sachkundig entscheiden müssen, welches Teil bestellt wird. Fertiger, die ein Maß vom Modell abnehmen wollen. Oder aber auch die Qualitätssicherung, die Anmerkungen zur Ausführung eines Teils direkt in der Datei an der richtigen Position eintragen möchte. All diese Anwender brauchen 3D-Dateien, um sauber arbeiten zu können. Dafür gibt es mehrere 3D Neutralformate, wie 3D PDF, Step, JT, Iges, 3D XMLDiese Formate können ebenfalls aus dem CAD-System erzeugt werden. Parallel gibt es dazu aber auch eine Lösung ohne CAD. Für welches Format Sie sich entscheiden hängt davon ab, was mit dem Format gemacht werden soll. Mitunter ist es wirklich sinnvoll, mehrere Formate parallel zu verwalten – wir beraten Sie hierzu gerne!

Wir verarbeiten die Modelle der wichtigsten M-CAD Systeme (Catia | NX | Creo | SOLIDWORKS | SOLIDEDGE | AutoCAD | Inventor | Microstation):

Aus den Drawings der oben genannten CAD-Systeme können wir 2D-Neutralfiles, wie PDF/A, JPEG, TIFF oder DXF erzeugen. Sie benötigen weitere? Kein Problem! Melden Sie sich einfach bei uns. Aus den 3D-Modellen erzeugen wir außerdem Step, JT, Stl, Iges und 3D PDF. Die Dokumente mancher CAD-Systeme können außerdem in Sonderformate wie iDrawing und iParts konvertiert werden.

Natürlich können wir Ihnen die fraglichen Dateien unmittelbar vor dem Druck konvertieren. Dann darf es aber wirklich keine Rückfragen mehr bei der Konvertierung geben, auch nicht von Macros im CAD Modell. Besser ist deshalb immer eine vorherige Bereitstellung der Neutralformate als digitale Kopiervorlage. Die Erzeugung von Neutralformaten muss dann nicht erst bei der Freigabe erfolgen, sondern kann parallel bei jedem Rückspeichern des Modells in das PLM System durchgeführt werden.

stempel

Die Kennzeichnung kann sichtbar mit Stempeln und Wasserzeichen erfolgen. Aber auch intern und unsichtbar ist es möglich, Dateien mittels Metadaten zu kennzeichnen. Alle Informationen, die bei der Freigabe bekannt sind – Dokumentbezeichnungen, Freigeber, Status – können aufgestempelt werden. Das kann an beliebigen Stellen erfolgen, aber auch direkt in den Schriftkopf hinein. Informationen zur Verwendung des Dokuments – Verwendung in einer Baugruppe, Kundenauftrag, Stückliste – sind erst später im Prozess bekannt und werden daher bei der Druckausgabe dazu gesetzt. Ebenso Informationen zur Ausgabe selbst – Anwender, Datum, Größe, Skalierung.

Gerade Informationen, die bei der Freigabe auf die Langzeit-Datei gestempelt werden, sollen auch im CAD-Modell sichtbar sein. Dazu muss man aber nicht einen teuren CAD-Konstrukteur beschäftigen, um ein paar Texte im CAD-Modell einzutragen, kurz bevor es zur Freigabe geschickt wird. Das erledigt unser Property Update, der bei der Konvertierung aktiviert werden kann.

Die Applikationskonverter von SEAL Systems sind speziell für die Konvertierung von Applikationsdaten in digitales Papier konzipiert. Es handelt sich um batchfähige Produkte, die sich in beliebige Konvertierungsworkflows einbinden lassen.

Ja, das CAD wird automatisiert, um das CAD Modell in das gewünschte oder ein Zwischenformat auszugeben. Ersatzapplikationen, wie CAD Viewer, sind dafür meist nicht geeignet, da sie nicht immer eine 100% Identität zum CAD garantieren.

komposition3CAD Systeme werden weiter entwickelt. Häufig ist es dazu notwendig, das proprietäre Speicherformat des CAD zu erweitern. Mitunter kommt es dabei sogar zu inkompatiblen Änderungen. Anwender merken es, wenn Modelle nicht mehr so dargestellt werden, wie gewohnt. Die Wahrscheinlichkeit, dass so etwas passiert, steigt mit der Anzahl der CAD-Updates. Abhilfe schafft das sogenannte Refiling. Dabei werden Dateibestände in das Format der neuen CAD Version konvertiert. Dieser Prozess sollte aber genau geplant und überwacht werden und immer bei einem CAD-Versionswechsel mit eingeplant sein. Andernfalls überlassen Sie die Qualität jedes CAD-Modells einzeln dem „Speichern unter“ Knopf des Anwenders.

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