Was bedeutet Windows Protected Print für Ihr Unternehmen?
Windows Protected Print (WPP) ist ein Sicherheitsmodus für Windows, der beim Aktivieren herkömmliche Drittanbieter-Druckertreiber entfernt und das Drucken auf den hauseigenen IPP-basierten Treiber beschränkt.
Betroffen ist jede Windows-Anwendung, die drucken möchte. Nicht betroffen sind Pfade, in denen der druckfertige Datenstrom ohne Windows-Druckertreiber entsteht und direkt an das Gerät übergeben wird.
Für Ihr Unternehmen ist deshalb entscheidend, welche Druckprozesse solche Treiber benötigen – vom Büroarbeitsplatz über SAP bis zum Etikettendruck im Versand.
WPP ist derzeit optional; für eine standardmäßige Aktivierung nennt Microsoft bislang keinen Termin.
Die Leitfrage lautet deshalb nicht „Sind unsere Drucker WPP-fähig?“, sondern: „Wo im Unternehmen entsteht der Ausgabestrom – in einer Komponente, deren Treibermodell andere bestimmen, oder in einer Ausgabeschicht, die das Unternehmen selbst kontrolliert?“
Drei Punkte für Ihre Planung
Bestehende Drucker werden nicht pauschal abgeschaltet
Microsofts Zeitplan für ältere Druckertreiber sieht keine allgemeine Abschaltung bestehender Druckfunktionen vor. Fixiert ist nur, dass Drittanbieter-Treiber ab dem 1. Juli 2027 nur noch Sicherheitsfixes erhalten. Davon zu unterscheiden ist die Aktivierung von WPP: Sie verändert die Druckerkonfiguration auf dem jeweiligen Windows-System.
Windows bevorzugt den integrierten IPP-Treiber
Seit dem 1. Juli 2026 ist die Treiber-Rangfolge so geändert, dass der integrierte IPP-basierte Treiber bei jedem neu hinzugefügten Drucker bevorzugt wird. Bei neuen Druckereinrichtungen sollten Sie daher prüfen, welcher Treiber verwendet wird und ob alle benötigten Funktionen verfügbar sind.
Ein Teil des Funktionsverlusts tritt damit bereits heute ein, ohne dass WPP jemals aktiviert wurde. Wer die Prüfung an das Datum der WPP-Aktivierung koppelt, prüft zu spät.
Der gesamte Druckprozess zählt
Hersteller und Druckermodell allein sagen noch nicht, ob ein Ablauf betroffen ist. Entscheidend ist auch, wie Ihre Anwendungen Dokumente aufbereiten und an den Drucker senden. Dasselbe Gerät kann über mehrere, unterschiedlich betroffene Wege genutzt werden.
Welche Bereiche Ihrer Druckumgebung sind von WPP betroffen?
Erwartbares Verhalten bei aktivem WPP, geordnet nach Ausgabeweg.
Mopria-zertifizierte Office-Multifunktionsgeräte
Für dieses Segment ist WPP konzipiert. Finishing nur, wenn die Firmware die Attribute veröffentlicht. Prüfen Sie zusätzlich Funktionen wie Heften, Lochen, Papierfachauswahl und Scannen für das konkrete Modell und die eingesetzte Software.
Ältere Office-Drucker ohne kompatible IPP-Unterstützung
Die direkte Einrichtung mit dem IPP-basierten Treiber ist ohne kompatible IPP-Unterstützung nicht möglich. Eine alternative Anbindung muss gesondert geprüft werden.
Plotter, Großformat- und
CAD-Drucker
Fehlende Rollenformate, Maßstab, Stiftzuordnung, Rollen- und Faltlogik haben im IPP-Kern kein Äquivalent. Eine einfache Testseite reicht nicht: Maßstab, Rollenwahl, Linienzuordnung und Faltung müssen auch aus der Fachanwendung funktionieren.
Etikettendrucker mit ZPL oder EPL
ZPL und EPL sind nicht Bestandteil des IPP-Class-Driver-Stacks. Benötigt die Anwendung einen Windows-Herstellertreiber, entfällt dieser Ausgabeweg unter WPP. Erzeugt sie ZPL- oder EPL-Daten selbst und sendet sie über einen direkten TCP-Raw-Weg (Raw-Socket) an das Gerät, ist kein Windows-Druckertreiber beteiligt. Dieser Weg bleibt grundsätzlich möglich und muss je Anwendung geprüft werden.
Virtuelle Drucker für PDF, Archiv, E-Mail oder Fax
Virtuelle Drucker mit nicht unterstützten Drittanbieter-Treibern werden bei der WPP-Aktivierung deinstalliert. Als Alternative können Anbieter virtuelle Drucker auf Basis der Print-Support-App-Architektur als MSIX-App bereitstellen – das bedeutet keine Migration, sondern eine Neuimplementierung. Ein bereits verfügbares Beispiel ist Microsofts „OneNote (Desktop) – Protected virtual printer“. Der OneNote (Desktop) Virtual Printer existiert laut unseren Tests auch im WPP-Betrieb weiter. Für PDF-, Archiv-, E-Mail- und Faxlösungen ist die Verfügbarkeit beim jeweiligen Anbieter zu klären.
SAP-Druck
Die Trennlinie verläuft nicht zwischen Frontend- und Hintergrunddruck, sondern zwischen treiberabhängiger und gerätetypbasierter Datenstromerzeugung. Entscheidend sind die Aufbereitung der Druckdaten und der weitere Weg zum Gerät, einschließlich SAPSprint oder Output-Management-System.
Windows-Druckserver mit
Point-and-Print
Drittanbieter-Treiber lassen sich auf Clients mit aktivem WPP nicht mehr über den Server bereitstellen.
Citrix, Terminalserver
und VDI
Berücksichtigen Sie Sitzungshost, Druckserver und Endgerät. Auch universelle Drittanbieter-Druckertreiber können betroffen sein.
Produktionsdruck mit IPDS oder AFP
Nicht über den IPP-basierten Treiber abgedeckt: eigener Datenstrom mit eigener Steuerungslogik, Rückkanal und Seitenintegrität.
Welche Termine sollten Sie bei der Planung für WPP berücksichtigen?
Der Umbau der Treiberbereitstellung und die Aktivierung von WPP sind zwei getrennte Entwicklungen.
15.01.2026
Neue Treiber über Windows Update eingeschränkt
Für Windows 11 und Windows Server 2025 sowie neuere Versionen endet die reguläre Veröffentlichung neuer Druckertreiber über Windows Update; bestehende Treiber können weiterhin aktualisiert werden, aber nur nach Einzelfallprüfung.
01.07.2026
Integrierter IPP-basierter Treiber erhält Vorrang
Die Treiber-Rangfolge ist so geändert, dass der Windows-IPP-basierte Treiber bei neu hinzugefügten Druckern bevorzugt wird. Prüfen Sie das Verhalten auf Ihren eingesetzten Windows-Versionen.
01.07.2027
Treiberupdates auf Sicherheitskorrekturen begrenzt
Mit Ausnahme sicherheitsrelevanter Fixes sind keine Updates für Drittanbieter-Druckertreiber mehr zulässig. Bestehende Treiber bleiben installierbar – über Windows Update oder das Installationspaket des Geräteherstellers. Davon unabhängig gilt: Bei aktiviertem WPP lässt sich kein Drittanbieter-Treiber installieren, unabhängig vom Datum.
Noch offen
WPP soll standardmäßig aktiviert werden
Microsoft kündigt die Aktivierung „zu einem späteren Zeitpunkt“ an, nennt aber keinen Termin.
Einordnung: Microsoft hat widersprochen
Microsoft hat am 25. Februar 2026 gegenüber der Fachpresse klargestellt, nachdem die Berichterstattung die Lage überzeichnet hatte:
„Windows has not ended support for legacy printer drivers. If your printer works with Windows today, it will continue to work, and no action is required.“
Dennoch müssen Sie sich bewusst sein, dass der von Microsoft eingeschlagene Weg wohl dazu führen wird, dass irgendwann keine Drittanbieter-Treiber mehr eingesetzt werden. Planen Sie frühzeitig für dieses Szenario.
Was das für Ihre Planung bedeutet
Planen Sie ausreichend Zeit für Bestandsaufnahme, Tests und mögliche Anpassungen ein. Gerade bei gewachsenen Druckumgebungen müssen IT, Fachbereiche und Softwareanbieter gemeinsam klären, welche Abläufe erhalten bleiben müssen.
Microsoft: Zeitplan für Drittanbieter
Windows Ready Print und Windows Protected Print:
Was ist der Unterschied?
Windows Ready Print –
Drucken ohne Herstellertreiber
Windows Ready Print ist Microsofts Oberbegriff für das Drucken ohne zusätzliche Herstellertreiber. Für die direkte Druckeranbindung nutzt Windows das Internet Printing Protocol (IPP) und den integrierten IPP-basierten Treiber. Zum Funktionsumfang gehören außerdem eSCL für das Scannen und der Cloud-Druckdienst Universal Print.
Windows Protected Print –
der Sicherheitsmodus
Windows Protected Print schließt herkömmliche Drittanbieter-Druckertreiber aus. Für direkt angebundene, kompatible Drucker verwendet Windows dann den IPP-basierten Treiber. Auch bereits eingerichtete Drucker können von dieser Umstellung betroffen sein.
Zusatzfunktionen gezielt prüfen
Ein Wechsel zum IPP-basierten Treiber führt nicht automatisch zu Funktionsverlusten. Welche Optionen verfügbar sind, hängt vom Gerät, seiner Firmware und einer gegebenenfalls eingesetzten Print Support App (PSA) ab.
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Themenbereich 1
Grundlagen und Einführung
Wie unterscheiden sich Windows Ready Print und WPP im Betrieb?
Microsoft hat die „Modern Print Platform“ in Windows Ready Print umbenannt und dies am 11. Juni 2026 im Windows IT Pro Blog kommuniziert; in Insider-Builds war der neue Name bereits im Mai 2026 zu sehen. Seither existieren zwei Begriffe, die unterschiedliche Dinge bezeichnen – und deren Verwechslung die häufigste Ursache für falsche Planungsannahmen ist.
| Aspekt | Windows Ready Print | Windows Protected Print |
| Grundprinzip | Direkter Druck über IPP mit dem integrierten IPP-basierten Treiber; auch Universal Print gehört zu Windows Ready Print | Sicherheitsmodus, der klassische Drittanbieter-Druckertreiber ausschließt |
| Drittanbieter-Treiber | Bei deaktiviertem WPP weiterhin möglich | Im aktiven Modus nicht zulässig |
| Bestehende Einrichtung | Die Nutzung von Windows Ready Print allein entfernt keine bestehenden Drucker | Drucker mit Drittanbieter-Treibern werden entfernt; kompatible Geräte können neu eingerichtet werden |
| Zusatzfunktionen | Je nach Gerät und Print Support App verfügbar | Ebenfalls von Gerät und kompatibler Print Support App abhängig |
| Fallback auf OEM-Treiber | Ja, wählbar | Nein – solange WPP aktiv ist. Drittanbieter-Treiber werden deinstalliert und aus dem Treiberspeicher entfernt |
| Aktivierung | Seit 1. Juli 2026 wirksam | Opt-in per Group Policy, Intune oder Einstellungen |
| Steuerung | Group Policy „Configure Windows Ready Print driver ranking“ | Group Policy „Configure Windows protected print“ |
Der Begriff „treiberlos“ bedeutet hier: Sie benötigen keinen separaten Druckertreiber des Geräteherstellers. Windows verwendet weiterhin eigene Druckkomponenten, darunter den Microsoft IPP Class Driver.
Für Ihre Tests sind zwei Situationen relevant: die Einrichtung eines Druckers mit dem IPP-basierten Treiber und die Aktivierung von WPP auf einem bereits genutzten System. Erfassen Sie für beide Fälle die benötigten Druckfunktionen und prüfen Sie den vollständigen Ablauf.
Die praktische Konsequenz aus dieser Unterscheidung ist unbequem: Ein Teil des Funktionsverlusts tritt bereits heute ein, ohne dass WPP jemals aktiviert wurde. Er trifft jede Neuinstallation eines Druckers seit dem 1. Juli 2026. Wer die Prüfung an das Datum der WPP-Aktivierung koppelt, prüft zu spät.
Welche WPP-Fristen gelten wirklich?
| 15.01.2026 |
Neue Treiber über Windows Update eingeschränktFür Windows 11 und Windows Server 2025 sowie neuere Versionen endet die reguläre Veröffentlichung neuer Druckertreiber über Windows Update; bestehende Treiber können weiterhin aktualisiert werden, aber nur nach Einzelfallprüfung.
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| 01.07.2026 |
Integrierter IPP-basierter Treiber erhält VorrangDie Treiber-Rangfolge ist so geändert, dass der Windows-IPP-basierte Treiber bei neu hinzugefügten Druckern bevorzugt wird. Prüfen Sie das Verhalten auf Ihren eingesetzten Windows-Versionen.
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| 01.07.2027 |
Treiberupdates auf Sicherheitskorrekturen begrenztMit Ausnahme sicherheitsrelevanter Fixes sind keine Updates für Drittanbieter-Druckertreiber mehr zulässig. Bestehende Treiber bleiben installierbar – über Windows Update oder das Installationspaket des Geräteherstellers. Davon unabhängig gilt: Bei aktiviertem WPP lässt sich kein Drittanbieter-Treiber installieren, unabhängig vom Datum.
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| Noch offen |
WPP soll standardmäßig aktiviert werdenMicrosoft kündigt die Aktivierung „zu einem späteren Zeitpunkt“ an, nennt aber keinen Termin. |
Für Ihre Planung heißt das: Prüfen Sie sowohl die weitere Unterstützung Ihrer bisherigen Treiber als auch die Anpassungen, die für WPP nötig sind. Planen Sie genügend Zeit für Tests mit Ihren Fachanwendungen und kritischen Druckprozessen ein.
Microsoft: Zeitplan und Antworten zur weiteren Treibernutzung
Microsoft: FAQ zur künftigen standardmäßigen WPP-Aktivierung
Ist WPP bereits standardmäßig aktiviert?
Derzeit ist WPP optional. Sie können den Modus lokal in den Windows-Einstellungen oder zentral über Gruppenrichtlinien und Intune steuern. Prüfen Sie zunächst, welche Vorgaben in Ihrem Unternehmen bereits gelten.
Die Richtlinie „Configure Windows protected print“ ist für Windows 11 ab Version 24H2 in den unterstützten Editionen dokumentiert. Für Intune nennt Microsoft die OMA-URI ./Device/Vendor/MSFT/Policy/Config/Printers/ConfigureWindowsProtectedPrint.
Server gesondert prüfen
Die WPP-Richtliniendokumentation nennt Windows Server 2025 selbst nicht. Der End-of-Servicing-Plan für Drittanbieter-Treiber nennt ihn ausdrücklich („For Windows 11+ and Windows Server 2025+“), und die Enterprise-Seite adressiert Server ebenfalls:
„By ensuring that both your client and servers have Windows protected print mode turned on, you can take full advantage of the security and reliability benefits it offers.“
Aus der Nennung von Windows Server 2025 im Zeitplan zur Treiberpflege lässt sich allein keine WPP-Freigabe für jede Serverkonfiguration ableiten. Prüfen Sie Betriebssystemversion, verfügbare Richtlinien und die Freigaben Ihrer Anwendungen – insbesondere für Druckserver, SAPSprint und virtuelle Arbeitsplätze – einschließlich der Frage, wie sich WPP gegenüber bereits vorhandenen Druckerwarteschlangen verhält.
Können wir WPP per GPO oder Intune für einzelne Systeme deaktiviert lassen?
Ja. Ihre IT kann über Gruppenrichtlinien (GPO) oder Microsoft Intune steuern, auf welchen unterstützten Windows-Systemen Windows Protected Print (WPP) aktiviert wird und welche vorerst ausgenommen bleiben. Damit lässt sich WPP schrittweise einführen, während noch benötigte treiberbasierte Druckprozesse weiterbetrieben werden.
GPO steht für Group Policy Object, auf Deutsch Gruppenrichtlinienobjekt. Darin bündelt die IT Einstellungen für Windows-Rechner und weist sie zentral zu, beispielsweise innerhalb einer Active-Directory-Domäne. Microsoft Intune ist Microsofts cloudbasierter Dienst zur Verwaltung von Geräten und deren Einstellungen. Die IT muss die WPP-Konfiguration damit nicht an jedem Arbeitsplatz einzeln vornehmen.
Für WPP dokumentiert Microsoft die Richtlinie „Configure Windows protected print“. Über deren Zuweisung und Konfiguration kann die IT einen Rollout auf bestimmte Geräte begrenzen. Welcher Verwaltungsweg geeignet ist, hängt davon ab, wie die jeweiligen Systeme verwaltet werden und welche Betriebssystemversion eingesetzt wird.
Eine vorübergehende Ausnahme kann beispielsweise ein Versandarbeitsplatz mit einem noch benötigten Etikettendruckertreiber sein. Auch ein SAPSprint-Host – also der Windows-Rechner, auf dem der SAPSprint-Dienst läuft – kommt infrage, wenn er SAP-Druckdaten über einen Drittanbieter-Druckertreiber ausgibt. Bei einem solchen Host sind zusätzlich die Unterstützung der eingesetzten Windows-Version und die Freigaben für SAPSprint zu prüfen; nicht jeder Server lässt sich über dieselben Wege wie ein Windows-Arbeitsplatz verwalten.
Eine solche Ausnahme verschafft Ihnen Zeit für Tests und Anpassungen. Halten Sie fest, weshalb sie benötigt wird, wer dafür verantwortlich ist und wann Sie sie erneut prüfen. Berücksichtigen Sie dabei die weitere Treiberpflege und den Support des Herstellers.
Die WPP-Einstellung gilt für das jeweilige Windows-System. Ein einzelner Drucker mit Drittanbieter-Treiber lässt sich innerhalb eines aktiven WPP-Modus nicht separat freigeben.
Microsoft: WPP mit Gruppenrichtlinien und Intune verwalten
Microsoft: WPP-Richtlinie und unterstützte Windows-Versionen
Themenbereich 2
Druckserver, Geräte und Infrastruktur
Was ändert sich für unseren Windows-Druckserver unter WPP?
Wenn Ihr Druckserver Herstellertreiber an Windows-Clients verteilt, müssen Sie diesen Ablauf für WPP anpassen. Clients mit aktivem WPP können diese Drittanbieter-Treiber nicht mehr verwenden. Das betrifft klassische Point-and-Print-Konfigurationen.
Auch die Administration spielt eine Rolle: Laut Microsoft kann ein Client mit aktivem WPP über die Windows-Druckverwaltung keine Server verwalten, auf denen WPP deaktiviert ist. Berücksichtigen Sie deshalb die Administrationsarbeitsplätze in Ihrer Rollout-Reihenfolge.
Das klassische Modell – ein Windows-Druckserver mit geteilten TCP/IP-Warteschlangen und zentral verwalteten Herstellertreibern – verliert unter WPP seine technische Grundlage. Der Treiber, den der Server bisher an die Clients verteilt hat, ist genau das, was WPP entfernt. Point-and-Print als Verteilmechanismus für Drittanbieter-Treiber entfällt damit.
Ob Sie einen Druckserver weiter benötigen, hängt von seinen Aufgaben ab. Neben der Treiberverteilung kann er beispielsweise Aufträge verwalten, Druckdaten aufbereiten oder spezielle Geräte anbinden. Bewerten Sie diese Aufgaben einzeln und prüfen Sie, welche Lösung sie künftig übernimmt.
Die Frage ist, welche Rolle der Druckserver in Zukunft hat: Verteilt er weiterhin Treiber – dann ist er ein Auslaufmodell. Oder erzeugt er den gerätefertigen Ausgabestrom selbst und übergibt ihn an das Gerät – dann ist er die Architektur, auf die WPP zuläuft.
Welche Drucker können wir unter WPP weiterverwenden?
Prüfen Sie jedes Modell zusammen mit seiner Anbindung und den benötigten Funktionen. Eine Herstellerliste reicht dafür nicht aus: Auch innerhalb einer Produktreihe können sich Geräte und Firmwarestände unterscheiden.
| Gerätegruppe | Erste Einordnung | Was Sie prüfen sollten |
| Mopria-zertifizierte Office-Multifunktionsgeräte | Grundsätzlich geeignet | Grundfunktionen sind weiter vorhanden; Finishing nur, wenn die Firmware die Attribute veröffentlicht. Prüfen Sie zusätzlich Funktionen wie Heften, Lochen, Papierfachauswahl und Scannen für das konkrete Modell und die eingesetzte Software. |
| Ältere Office-Drucker ohne kompatible IPP-Unterstützung | Nicht direkt nutzbar | Die direkte Einrichtung mit dem IPP-basierten Treiber ist ohne kompatible IPP-Unterstützung nicht möglich. Eine alternative Anbindung muss gesondert geprüft werden. |
| Etikettendrucker mit ZPL oder EPL | Treiberbasierter Druckpfad entfällt | Benötigt die Anwendung einen Windows-Herstellertreiber, entfällt dieser Ausgabeweg unter WPP. Erzeugt sie ZPL- oder EPL-Daten selbst und sendet sie über einen direkten TCP-Raw-Weg (Raw-Socket) an das Gerät, ist kein Windows-Druckertreiber beteiligt. Dieser Weg bleibt grundsätzlich möglich und muss je Anwendung geprüft werden. |
| Plotter, Großformat- und CAD-Drucker | Grundausgabe je nach Gerät möglich; plotspezifische Steuerung nicht | Ursache: fehlende Rollenformate, Maßstab, Stiftzuordnung, Rollen- und Faltlogik haben im IPP-Kern kein Äquivalent. Eine einfache Testseite reicht nicht: Maßstab, Rollenwahl, Linienzuordnung und Faltung müssen auch aus der Fachanwendung funktionieren. |
| Produktionsdruck mit IPDS oder AFP | Nicht über den IPP-basierten Treiber abgedeckt | Eigener Datenstrom mit eigener Steuerungslogik. Diese Formate benötigen eine passende Verarbeitung. |
| Virtuelle Drucker für PDF, Archiv, E-Mail oder Fax | Kompatible Version nötig | Virtuelle Drucker mit nicht unterstützten Drittanbieter-Treibern werden bei der WPP-Aktivierung deinstalliert. Sie sind aus Sicht von Windows selbst Druckertreiber; Microsoft entfernt in diesem Zug auch eigene treiberbasierte virtuelle Drucker. Als Alternative können Anbieter virtuelle Drucker auf Basis der Print-Support-App-Architektur als MSIX-App bereitstellen. Ein bereits verfügbares Beispiel ist Microsofts „OneNote (Desktop) – Protected virtual printer“, der in unseren Tests auch bei aktiviertem WPP weiterläuft. Für PDF-, Archiv-, E-Mail- und Faxlösungen ist die Verfügbarkeit beim jeweiligen Anbieter zu klären. |
Die Mopria-Zertifizierung bietet einen Ausgangspunkt für die Prüfung kompatibler Geräte. Entscheidend ist der Eintrag für das konkrete Modell. Aus der Mitgliedschaft eines Herstellers in der Mopria Alliance lässt sich keine Kompatibilität für sein gesamtes Sortiment ableiten.
Belege: Mopria-Mitgliedschaft und Einzelmodell-Zertifizierung
Etikettendruck. Die führenden Spezialanbieter für industriellen Etikettendruck – Zebra, Honeywell, SATO, TSC, Bixolon – sind nicht Mitglied der Mopria Alliance. Zertifizieren kann nur, wer der Alliance mindestens als Adopter beitritt. Mitglieder wie Brother, Epson oder Toshiba Tec führen zwar ebenfalls Industrie-Etikettendrucker im Portfolio; für diese Geräteklassen sind jedoch keine Mopria-Zertifizierungen ausgewiesen.
Die Einordnung dieses Befunds ist wichtiger als der Befund selbst: Es handelt sich um ein Marktsignal, nicht um eine technische Sperre. Ein Beitritt steht jedem Hersteller offen. Wer aber seine Planung darauf stützt, dass diese Gerätekategorie künftig zertifiziert wird, plant auf eine Absicht, die bislang kein Hersteller erklärt hat.
Großformat und Produktionsdruck. Mehrere Hersteller, die Plotter und Produktionssysteme bauen, sind Mopria-Mitglieder, und einzelne Geräte sind zertifiziert. Entscheidend ist dabei ein Detail, das eine Flottenbewertung nach Marke unbrauchbar macht: Die Zertifizierung folgt dem Einzelmodell, nicht dem Hersteller und nicht der Produktlinie. Mehrere HP-DesignJet-Modelle stehen in der Mopria-Liste, ebenso Canon imagePROGRAF PRO und Epson SureColor SC-P – die eigentlichen CAD- und Rollenplotter derselben Hersteller dagegen nicht.
Was in dieser Kategorie fehlt, ist deshalb nicht der Transportweg. Es ist die Steuerungstiefe – und die lag bisher im Treiber, nicht im Gerät.
Mopria Alliance: Member Companies – Mopria Alliance: Mopria Certification
Bei Etiketten-, CAD- und Produktionsdruck sollten Sie zusätzlich klären, welche Funktionen bisher die Anwendung, der Treiber oder das Gerät übernimmt. Erst dann lässt sich beurteilen, ob eine andere Anbindung, eine Softwareanpassung oder ein Gerätetausch sinnvoll ist.
Sind mit einem Mopria-zertifizierten Gerät unter WPP alle Funktionen verfügbar?
IPP unterstützt auch Funktionen zur Weiterverarbeitung von Druckaufträgen, etwa über die Attribute finishings-supported, finishings-default und finishings-col-database. Maßgeblich ist, welche Funktionen das Gerät bereitstellt und welche davon Ihre Anwendung, Windows und eine mögliche Print Support App tatsächlich nutzen.
IPP Everywhere und Mopria sind unterschiedliche Zertifizierungsprogramme. Aus einem Testumfang des einen Programms lässt sich keine pauschale Aussage über das andere ableiten. Für Ihren Betrieb zählt deshalb zusätzlich ein Funktionstest mit den real verwendeten Dokumenten und Einstellungen.
Belege: Was das Zertifizierungsverfahren prüft – und was nicht
Im IPP-Everywhere-Self-Certification-Verfahren (PWG 5100.20) wird Finishing nicht geprüft. Das Verfahren umfasst DNS-SD-Discovery, IPP-Protokollkonformität und die Dokumentformate PWG Raster, JPEG und PDF; der Begriff „finishings“ kommt im gesamten Dokument nicht vor.
Die Spezifikation ist dabei strenger als ihr Testverfahren: IPP Everywhere v1.1 führt finishings-supported, finishings-default und finishings-col-database als conditionally required – „CONDITIONALLY REQUIRED for Printers with finishers“. Ein Gerät mit Finisher, das die Attribute nicht veröffentlicht, ist damit spezifikationswidrig, fällt aber durch kein Testverfahren.
Welchen Umfang das Mopria-Zertifizierungsprogramm über die offenen PWG-Verfahren hinaus prüft, ist nicht öffentlich dokumentiert. Auf eine Finishing-Prüfung lässt sich deshalb nicht schließen – aber ebenso wenig lässt sich das Gegenteil belegen. Für die Flottenplanung ist genau das der Punkt: Die Aussage „unsere Geräte sind Mopria-zertifiziert“ beantwortet die Funktionsfrage nicht. Sie ist pro Modell und pro Firmwarestand zu messen.
PWG 5100.20: IPP Everywhere Printer Self-Certification Manual v1.1
Ausführlich: Welche Funktionen verliere ich mit dem IPP-basierten Treiber? Heftung, Lochung, Fachauswahl und Finishing im Detail, inklusive Prüfvorgehen mit ipptool.
So wird der Test aussagekräftig
Fragen Sie die IPP-Eigenschaften des Geräts beispielsweise mit ipptool ab. Vergleichen Sie diese mit den sichtbaren Druckoptionen und dem tatsächlichen Ausdruck. Nehmen Sie bei Multifunktionsgeräten auch den Scanprozess in den Test auf.
Was passiert unter WPP mit virtuellen Druckern für PDF, Archiv oder E-Mail?
Viele Dokumentenabläufe verwenden einen virtuellen Drucker: Mitarbeitende wählen im Druckdialog beispielsweise ein Archiv oder eine PDF-Ausgabe. Wenn diese Lösung einen nicht unterstützten Druckertreiber benötigt, kann sie nach der WPP-Aktivierung nicht unverändert weiterlaufen.
Virtuelle Drucker sind unter WPP jedoch nicht grundsätzlich ausgeschlossen. Microsofts Print-Support-App-Architektur ermöglicht Anbietern, virtuelle Drucker als MSIX-App ohne klassische V3-/V4-Drittanbieter-Treiber bereitzustellen. Bestehende treiberbasierte Lösungen werden dadurch nicht automatisch kompatibel; der Anbieter muss eine entsprechend angepasste Version entwickeln und bereitstellen.
Ein bereits verfügbares Beispiel ist „OneNote (Desktop) – Protected virtual printer“. Microsoft dokumentiert, dass dieser virtuelle Drucker in allen OneNote-Windows-App-Versionen ab 2410 unter Windows 11 ab Version 26100 standardmäßig installiert ist; in unseren Tests läuft er auch bei aktiviertem WPP weiter. Er ermöglicht die Ausgabe nach OneNote, ersetzt aber keine beliebige PDF-, Archiv-, E-Mail- oder Faxlösung.
Microsoft: OneNote als virtueller Drucker unter WPP – abgerufen am 16.09.2026
Für bestehende, treiberbasierte Lösungen bedeutet die Print-Support-App-Architektur allerdings keine Migration, sondern eine Neuimplementierung als MSIX-App. Ob und wann ein einzelner Anbieter diesen Weg geht, ist herstellerabhängig und im Einzelfall zu erfragen. Für diese Abläufe sollten Sie beim jeweiligen Anbieter nach einer WPP-kompatiblen Version und deren Funktionsumfang fragen.
Virtuelle Drucker sind der am häufigsten übersehene Teil des Problems. PDF-Writer, „Print to Archive“-, „Print to E-Mail“- und Fax-Warteschlangen sind aus Sicht von Windows keine Sonderfälle, sondern Druckertreiber – und damit Drittanbieter-Treiber. Microsoft entfernt in diesem Zug auch eigene treiberbasierte virtuelle Drucker.
Das ist der Punkt, an dem WPP aufhört, ein Druckthema zu sein. Wer heute über einen virtuellen Drucker archiviert, hat kein Druckproblem, sondern eine Dokumentenprozesskette an einer Windows-Komponente hängen, die entfällt.
Erfassen Sie außerdem, was nach dem Druckbefehl passiert: Wird nur eine Datei erzeugt, oder werden Dokumente verschlagwortet, archiviert und weitergeleitet? Ein Ersatz muss den gesamten Ablauf abdecken.
Auch digitale Abläufe berücksichtigen
Ein fehlender Archivdrucker kann einen Geschäftsprozess unterbrechen, obwohl kein Papier ausgegeben wird. Beziehen Sie deshalb DMS-, Archiv- und Fachanwendungsverantwortliche in die Bestandsaufnahme ein.
Microsoft: Architektur für virtuelle Drucker ohne Drittanbieter-Treiber
Was müssen wir bei WPP in Citrix-, Terminalserver- und VDI-Umgebungen beachten?
Betroffen sind beide gängigen Muster: der Weg über modellspezifische Treiber, die auf dem VDA oder Terminalserver installiert sein müssen, und der Weg über einen universellen Treiber. Der zweite ist nicht der bessere Ausweg, den er auf den ersten Blick darstellt – auch ein universeller Druckertreiber ist aus Sicht von Windows ein Druckertreiber und damit Gegenstand von WPP.
Citrix dokumentiert im Artikel CTX223749 unterstützte Kombinationen von V3- und V4-Treibern. Diese Übersicht ist jedoch keine WPP-Kompatibilitätszusage. Sie reicht daher nicht aus, um die Eignung Ihrer aktuellen Citrix-Konfiguration zu beurteilen.
Belege: Was Citrix dokumentiert – und was daraus folgt
Citrix führt in der Support-Matrix zu den Microsoft-Treiberarchitekturen den V3-Pfad als unterstütztes Szenario:
>
„Using V3 printer drivers on all VDAs, UPS and Receiver for Windows endpoints continues to be a supported scenario“
>
und schließt die Gegenrichtung ausdrücklich aus:>
„Using a native V4 printer driver on both the VDA and the Client is not a supported scenario.“
>
Die von Citrix als unterstützt dokumentierte Kombination stützt sich damit auf Drittanbieter-Treiber. Und WPP entfernt Drittanbieter-Treiber – gleich ob V3 oder V4.>
Zwei Einschränkungen gehören dazu. Der Citrix-Artikel trägt kein Datum und stammt erkennbar aus der Zeit vor WPP; er ist kein WPP-Statement von Citrix. Und er ist eine Support-Matrix, keine Referenzarchitektur. Belastbar ist deshalb nur die Feststellung, dass der dokumentierte Weg auf Treibern aufsetzt, die WPP nicht mehr zulässt.
Erfassen Sie die verwendeten Releases, Druckrichtlinien und Verbindungswege. Stimmen Sie mit dem Hersteller ab, welche Konfiguration freigegeben ist, und testen Sie typische Sitzungen einschließlich Druckerzuordnung, Anmeldung und Ausgabe aus den Fachanwendungen.
Rollout über alle beteiligten Systeme planen
Ein WPP-Rollout in einer Citrix-Landschaft ist kein Client-Thema. Er berührt den VDA, den Universal Print Server und den Endpoint gleichzeitig. Eine Änderung am Endgerät kann sich auf den Druck aus einer Sitzung auswirken. Ob und welche weiteren Komponenten betroffen sind, ergibt sich aus Ihrer konkreten Architektur.
Themenbereich 3
SAP-Druck, Industriedruck und Spezialformate
Welche SAP-Druckprozesse sind von WPP betroffen?
Das hängt vom SAP-Gerätetyp und dem weiteren Ausgabeweg ab. Bei SWIN beziehungsweise SAPWIN bereitet SAPSprint die Daten über Windows-GDI auf; dabei werden Windows-Druckertreiber verwendet. Prüfen Sie, ob es sich um einen Drittanbieter-Treiber handelt und ob eine kompatible Alternative den benötigten Funktionsumfang abdeckt.
Beleg: Wo der SAPWIN-Datenstrom den Windows-Treiber berührt
Verbreitet ist die Aussage, WPP treffe den Windows-Endpoint, während der SAP-Hintergrunddruck strukturell daran vorbeilaufe. Für einen Teil der Installationen ist das richtig. Für Installationen mit SAPSprint und dem Gerätetyp SWIN ist es falsch: Der SAPWIN-Datenstrom wird auf dem Druckserver über die Windows-GDI-Schnittstelle an einen Windows-Druckertreiber übergeben. Prägnant formuliert es ein SAPinsider-Fachbeitrag:
„All SAPWIN-like device types use the Windows printer driver on the print server.“
Die Trennlinie verläuft also nicht zwischen Frontend- und Hintergrunddruck, sondern zwischen treiberabhängiger und gerätetypbasierter Datenstromerzeugung. Entscheidend ist die Kombination aus SAP-Gerätetyp und Kopplungsart.
SAPinsider: Get the Most Out of SAPSprint for Server-Based Printing in Microsoft Windows
Ein nativer SAP-Gerätetyp kann dagegen bereits druckfertige Daten erzeugen. Trotzdem müssen Sie prüfen, ob später noch eine Windows-Warteschlange oder eine andere treiberabhängige Komponente beteiligt ist. Die folgende Übersicht ist eine technische Einordnung der Ausgabewege, keine Freigabe einzelner Produktversionen.
| SAP-Ausgabeweg | Abhängigkeit | Betroffen | Prüfbedarf |
| SAP-GUI-Frontend-Druck, etwa Kopplungsart G mit SWIN | Windows-Drucksystem am Arbeitsplatz | Ja, auf dem Arbeitsplatzrechner | Treiber, Gerät und Druckfunktionen prüfen |
| SAPSprint mit SWIN/SAPWIN | Windows-Drucksystem auf dem SAPSprint-Host | Ja | Verwendeten Treiber und unterstützte Konfiguration prüfen |
| SAPSprint mit nativem Gerätetyp und RAW-Daten | Druckdaten bereits erzeugt; Windows-Warteschlange kann beteiligt sein | Nein, mit Einschränkung bei der Warteschlange | Warteschlange, Transport und Verhalten bei WPP prüfen |
| Nativer Gerätetyp, direkte LPD-Ausgabe ohne Windows-Zwischenstation | Kein Windows-Druckertreiber im Ausgabeweg | Nein | Keine unmittelbare WPP-Treiberabhängigkeit; Netzwerk und Betrieb separat bewerten |
| Externes Output Management über BC-XOM, Kopplungsart E | Weiterverarbeitung im Output-Management-System | Nein – sofern das OMS nicht selbst über eine Windows-Warteschlange mit Herstellertreiber ausgibt | Ausgabe vom OMS bis zum Gerät prüfen |
| S/4HANA Cloud mit SAP Cloud Print Manager | Abhängig von Format und Ausgabe auf dem CPM-Host | Ja, pro Queue-Format zu prüfen | Warteschlange und Treiber je Konfiguration prüfen |
BC-XOM allein ist noch keine WPP-Zusage
Diese Zeile wird regelmäßig zu weit gelesen: Die Kopplungsart E entkoppelt nur den Abschnitt zwischen SAP-Spool und Output-Management-System. Sie ist allein kein Nachweis der WPP-Unabhängigkeit, sondern verlagert die Frage eine Ebene weiter. Die Schnittstelle regelt die Übergabe von SAP an das Output-Management-System. Entscheidend bleibt, wie dieses System anschließend druckt. Verwendet es dabei eine Windows-Warteschlange mit Herstellertreiber, muss auch dieser Abschnitt angepasst oder geprüft werden. Erzeugt das OMS den Datenstrom dagegen serverseitig und übergibt ihn direkt an das Gerät, bleibt der Pfad treiberfrei. Das gilt für jedes Produkt dieser Kategorie – die Produktkategorie allein entscheidet die Frage nicht.
→ Ausführlich: Betrifft Windows Protected Print den SAP-Druck? Vollständige Betroffenheitsmatrix, SAPSprint-Analyse, BC-XOM-Einordnung und ein fünfschrittiges Prüfvorgehen über Transaktion SPAD.
Was bedeutet WPP für Etiketten-, CAD- und Mainframe-Druck?
In dieser Gruppe ist der Handlungsdruck am höchsten, weil hier die höchste Prozesskritikalität auf die geringste Kompatibilität trifft. In Lager, Versand und Fertigung gehören Ausdrucke oft unmittelbar zum Prozess. Priorisieren Sie deshalb die Abläufe, bei denen ein fehlendes Etikett oder eine fehlerhafte Zeichnung die Arbeit unterbrechen würde.
Etikettendruck
Viele Etikettendrucker verarbeiten Sprachen wie ZPL oder EPL. Diese Sprachen sind nicht Bestandteil des IPP-Class-Driver-Stacks, und die Spezialanbieter des Segments sind nicht Mopria-Mitglied. Wird der Datenstrom von einem Windows-Herstellertreiber erzeugt, ist dieser Weg bei aktiviertem WPP betroffen. Erzeugt die Anwendung die Daten selbst und sendet sie über einen direkten TCP-Raw-Weg (Raw-Socket) an den Drucker, ist der Windows-Druckertreiber an diesem Ablauf nicht beteiligt. Dieser Weg ist allerdings pro Anwendung zu prüfen und nicht über die Windows-Druckverwaltung administrierbar – er löst das Problem für einzelne Prozesse, nicht für die Flotte.
Der häufigste Fall in Lager- und Versandumgebungen ist die Packplatz-Workstation, die Etiketten aus SAP EWM oder WM über eine Windows-Warteschlange ausgibt. Ohne Etikett läuft kein Versandprozess weiter; der Ausfall ist teurer als bei jedem Bürodrucker.
Prüfen Sie auch Barcodes, Etikettenmaße, Druckgeschwindigkeit und die Rückmeldung an die Anwendung. Für eine direkte Anbindung müssen Administration, Zugriffsrechte und Überwachung ebenfalls geregelt sein.
Großformat und CAD
Plotter und CAD-Ausgabegeräte gehören nicht zum Zielsegment von WPP. Zeichnungsausgabe aus Teamcenter, AutoCAD oder SolidWorks stützt sich zudem regelmäßig auf treiberseitige Logik – fehlende Rollenformate, Maßstab, Stiftzuordnung, Rollenwahl, Faltmarken –, für die es im IPP-Kern kein Äquivalent gibt.
Bei Zeichnungen kommt es auf mehr als eine lesbare Ausgabe an. Testen Sie Maßstab, Linienbreiten, Rollenwahl, Zuschnitt und Faltung aus Ihren tatsächlichen Anwendungen, etwa AutoCAD, SolidWorks oder Teamcenter. Welche Funktionen über IPP und ergänzende Software verfügbar sind, hängt vom jeweiligen System ab.
IPDS, AFP und Mainframe-Ausgabe
Produktionsdruck mit IPDS oder AFP folgt einer eigenen Steuerungslogik mit Rückkanal und Seitenintegrität. Der IPP-basierte Treiber deckt sie nicht ab, und es ist derzeit kein Cloud-Print-Angebot bekannt, das IPDS oder AFP adressiert.
Diese Umgebungen verwenden spezialisierte Datenformate und Verarbeitungsschritte. Prüfen Sie, welche Komponente die Daten erzeugt, überträgt und gegebenenfalls konvertiert. Eine Umstellung auf den IPP-basierten Treiber ersetzt diese Verarbeitung nicht automatisch.
Für jeden Prozess eine passende Lösung
Klären Sie gemeinsam mit den Anwendungs- und Geräteanbietern, ob die Funktionen über eine kompatible Anbindung erhalten bleiben oder eine zusätzliche Aufbereitung der Druckdaten nötig ist. Eine pauschale Aussage für die gesamte Geräteklasse wäre dafür zu ungenau.
Allen drei Feldern ist eine Eigenschaft gemeinsam: Sie passen nicht in das Modell „Windows-Client spricht IPP mit einem zertifizierten MFP“. Sie sind am Endpoint nicht reparierbar – weder durch ein Firmware-Update noch durch eine Print Support App, weil das Gerät die Funktion nicht über IPP anbietet und die PSA sie nicht herbeiführen kann.
Themenbereich 4
Bewertung, Alternativen und nächste Schritte
Kann Microsoft Universal Print unsere Druckanforderungen unter WPP abdecken?
| Anforderung | Worauf es bei Universal Print ankommt | Zusätzliche Ausgabeschicht nötig |
| Bürodruck | Kompatible Geräte, Benutzeranbindung und benötigte Funktionen prüfen | – |
| Etikettendruck | Microsoft dokumentiert einen eingeschränkten PDF-basierten Weg über den Connector und bezeichnet ihn selbst als noch nicht voll funktionsfähig. Das ersetzt keinen beliebigen ZPL-/EPL-Ablauf; einen RAW-/ZPL-Pfad gibt es nicht. | Ja |
| CAD, Großformat, IPDS und AFP | Formatverarbeitung und Spezialfunktionen gesondert nachweisen | Ja |
| Automatischer SAP-Hintergrunddruck | Anwendungsintegration, Authentifizierung und vollständigen Ausgabeweg prüfen | Ja |
| Regelbasiertes Routing und Dokumentaufbereitung | Klären, welche Funktionen Anwendung oder ergänzende Software übernehmen | Ja |
| Betrieb ohne Cloud-Anbindung | Abhängigkeiten von Entra ID und Cloud-Dienst mit den Betriebsanforderungen abgleichen | Ja |
| Dokumentanreicherung: Stempel, Wasserzeichen, Deckblätter | Nicht abgedeckt | Ja |
| Hohes Druckvolumen mit F3- oder Standalone-Lizenzen | Enthaltene Auftragskontingente und mögliche Zusatzkosten berechnen | Ja |
Unterscheiden Sie außerdem zwischen einem direkt an Universal Print angebundenen Drucker und einem Gerät, das über einen Connector erreicht wird. Beziehen Sie beim Connector auch dessen Host, Warteschlangen und mögliche Treiberabhängigkeiten in die WPP-Prüfung ein.
Kosten nach Druckaufträgen berechnen
Universal Print rechnet das enthaltene Volumen in Druckaufträgen, nicht in Seiten. Die Lizenzen steuern einen gemeinsamen monatlichen Pool bei. Vergleichen Sie Ihren tatsächlichen Bedarf mit diesem Kontingent. In einer Umgebung mit vielen Frontline-Lizenzen und hohem Ausgabevolumen kehrt sich die Rechnung gegenüber einer Wissensarbeiter-Umgebung um.
Die sachliche Einordnung lautet deshalb nicht „Universal Print ist unzureichend“, sondern: Universal Print löst den Transportweg zum zertifizierten Bürogerät. Es löst nicht die Erzeugung gerätespezifischer Datenströme und nicht die Ausgabelogik dokumentengetriebener Prozesse.
Müssen wir unsere Drucker wegen WPP austauschen?
Ein Austausch kann sinnvoll sein, wenn ein älteres Office-Gerät die erforderliche IPP-Anbindung nicht unterstützt und ohnehin ersetzt werden soll. Lassen Sie sich für das Nachfolgemodell die benötigten Funktionen bestätigen und testen Sie diese.
Ein Austausch allein hilft möglicherweise nicht, wenn bisher der Treiber Dokumente aufbereitet, Papierfächer abschnittsweise steuert oder Daten an ein Archiv weiterleitet. Diese Aufgaben müssen auch mit einem neuen Drucker weiterhin von einer geeigneten Komponente übernommen werden.
Bei Etikettendruckern, Plottern, CAD-Ausgabegeräten und Produktionsdruckern hilft er gar nicht: Für diese Kategorien existiert kein Nachfolgemodell, das das Problem löst, weil die Gerätekategorie nicht zertifiziert wird. Hier verschiebt ein Refresh das Budget, ohne die Funktion zurückzubringen.
Die belastbare Reihenfolge ist deshalb nicht „Flotte prüfen, dann tauschen“, sondern: erst Prozesse und Datenströme klassifizieren, dann entscheiden, welcher Teil ein Hardwarethema ist und welcher ein Architekturthema. Die zweite Kategorie wird durch keinen Beschaffungsvorgang kleiner.
Bewerten Sie deshalb zuerst die Anforderungen der Geschäftsprozesse. Auf dieser Grundlage können Sie entscheiden, wo ein Softwareupdate, eine geänderte Anbindung oder neue Hardware den größten Nutzen bringt.
Welchen Beitrag leistet WPP zur Drucksicherheit?
WPP reduziert die Angriffsfläche des Windows-Drucksystems. Dazu gehören der Ausschluss von Drittanbieter-Treibern und zusätzliche Schutzmaßnahmen, etwa geringere Berechtigungen für bestimmte Spooler-Aufgaben.
Der Windows-Druckstack war über Jahre eine bekannte Angriffsfläche – PrintNightmare ist das prominenteste Beispiel. Drittanbieter-Treiber laufen mit hohen Rechten, und ihre Qualität liegt außerhalb der Kontrolle des Betreibers. Sie zu entfernen und den Druckpfad in einen Modus mit geringerer Privilegierung zu verlagern, ist ein nachvollziehbarer Gewinn.
Für ein sicheres Gesamtsystem müssen Sie darüber hinaus festlegen, wer welche Dokumente ausgeben darf, wie Aufträge übertragen und protokolliert werden und wie vertrauliche Ausdrucke am Gerät geschützt sind. Prüfen Sie diese Anforderungen entlang des gesamten Ausgabewegs. In regulierten Umgebungen sind das die Anforderungen, die im Audit geprüft werden – und sie bleiben nach einer WPP-Aktivierung unverändert offen.
WPP ist damit eine Härtung des Treibermodells, keine Druck-Sicherheitsstrategie. Ergänzende Maßnahmen können beispielsweise Zugriffskontrollen, verschlüsselte Verbindungen und eine authentifizierte Druckfreigabe am Gerät sein.
Wie prüfen wir unsere Druckumgebung auf Auswirkungen von WPP?
1 Druck- und Dokumentenprozesse erfassen
Listen Sie die Anwendungen auf, aus denen Dokumente ausgegeben werden: Office, ERP und SAP, PLM und CAD, DMS, Archiv sowie weitere Fachanwendungen. Erfassen Sie auch digitale Ziele wie PDF und Archiv.
2 Aufbereitung und Übergabe nachvollziehen
Klären Sie je Ablauf, wo druckfertige Daten entstehen und wie sie zum Gerät gelangen. Berücksichtigen Sie Treiber, Warteschlangen, Konvertierungen und benötigte Zusatzfunktionen.
3 Beteiligte Systeme dokumentieren
Halten Sie Betriebssystem- und Softwareversionen, Treiber, Geräte, Firmware und WPP-Status fest. Dazu gehören auch SAPSprint-, Citrix- und Cloud-Print-Manager-Hosts.
4 Gerätekategorien und Datenströme klassifizieren
Mopria-/IPP-fähige MFPs, ältere Office-Geräte, ZPL-/EPL-Etikettendrucker, Plotter und Großformat, IPDS/AFP, virtuelle Ziele. Für die IPP-fähigen Geräte lohnt die Attributabfrage per ipptool, um zu sehen, welche Funktionen tatsächlich veröffentlicht werden.
5 Reale Abläufe testen
Prüfen Sie in einer geeigneten Testumgebung die neue Druckereinrichtung und die WPP-Aktivierung. Verwenden Sie typische Dokumente mit allen benötigten Einstellungen. Halten Sie auch einen Weg zur Wiederherstellung der bisherigen Konfiguration bereit.
6 Maßnahmen nach Prozessrelevanz priorisieren
Nicht „welches Gerät ist betroffen“, sondern „welcher Prozess steht still“. Ein Etikettendrucker am Versandplatz und ein Bürodrucker in der Verwaltung erscheinen in der Geräteliste gleichwertig – in der Priorisierung sind sie es nicht. Bewerten Sie die Folgen einer Störung gemeinsam mit den Fachbereichen. Dokumentieren Sie erforderliche Anpassungen, Verantwortliche und Termine. Lassen Sie die getesteten Abläufe von den jeweiligen Prozessverantwortlichen bestätigen.
Das Ergebnis ist eine nachvollziehbare Übersicht: Welche Abläufe funktionieren bereits, welche benötigen Anpassungen und wo fehlen noch Freigaben oder Tests? Damit können Sie Aufwand, Budget und Rollout-Reihenfolge begründet festlegen. Sie ist unabhängig davon nützlich, wann Microsoft WPP standardmäßig aktiviert – und sie ist die Voraussetzung dafür, die Kostenfrage überhaupt seriös zu stellen.
Ihre Druckprozesse weiterentwickeln, damit Ihre Abläufe weiter funktionieren
Wer die vorstehenden Abschnitte nebeneinanderlegt, erkennt ein Muster. Betroffen ist nicht eine Gerätekategorie, kein Hersteller und keine Anwendung. Betroffen ist eine Zuständigkeit: die Annahme, dass der Windows-Arbeitsplatz oder der Windows-Druckserver derjenige Ort ist, an dem aus einem Dokument gerätefertige Ausgabedaten werden.
Funktionen, die von einem Treiber auf einem Windows-System abhängen, stehen und fallen mit Entscheidungen von Microsoft und den Geräteherstellern. Funktionen, die aus einem serverseitig erzeugten Ausgabestrom stammen, sind von diesen Entscheidungen strukturell weniger abhängig, weil das Windows-System nicht im Datenpfad liegt.
Wenn Sie wissen, wo Ihre Dokumente aufbereitet werden und welche Abhängigkeiten bestehen, können Sie gezielt entscheiden: Welche Abläufe lassen sich über IPP mit dem integrierten IPP-basierten Treiber umsetzen, und wo benötigen Sie eine ergänzende Lösung?
Wo im Unternehmen entsteht der Ausgabestrom – in einer Komponente, deren Treibermodell andere bestimmen, oder in einer Ausgabeschicht, die das Unternehmen selbst kontrolliert?
Diese Bestandsaufnahme schafft die Grundlage für eine Umstellung, die Sicherheit und zuverlässigen Betrieb zusammenbringt. Wer diese Frage beantwortet, hat WPP mitbeantwortet – und zugleich eine Antwort auf die nächste Plattformänderung, deren Namen heute noch niemand kennt.
Kurz beantwortet
Ist WPP dasselbe wie Windows Ready Print?
Nein. Windows Ready Print umfasst unter anderem das Drucken über IPP mit dem integrierten IPP-basierten Treiber sowie Universal Print. Der IPP-basierte Treiber wird bei Neuinstallationen bevorzugt, der OEM-Treiber bleibt wählbar. WPP ist der Durchsetzungsmodus, der klassische Drittanbieter-Druckertreiber ausschließt: Drittanbieter-Treiber werden deinstalliert und aus dem Treiberspeicher entfernt, ein Fallback existiert nicht und ausschließlich die von Windows Ready Print unterstützten Ausgabewege zulässt.
Wann wird WPP standardmäßig aktiviert?
Microsoft hat für die standardmäßige Aktivierung von Windows Protected Print (WPP) bislang keinen Termin genannt. Davon zu unterscheiden sind die festgelegten Termine für die Bereitstellung und Pflege von Drittanbieter-Druckertreibern. Der vollständige Zeitplan:
| 15.01.2026 |
Neue Treiber über Windows Update eingeschränktFür Windows 11 und Windows Server 2025 sowie neuere Versionen endet die reguläre Veröffentlichung neuer Druckertreiber über Windows Update; bestehende Treiber können weiterhin aktualisiert werden, aber nur nach Einzelfallprüfung.
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| 01.07.2026 |
Integrierter IPP-basierter Treiber erhält VorrangDie Treiber-Rangfolge ist so geändert, dass der Windows-IPP-basierte Treiber bei neu hinzugefügten Druckern bevorzugt wird. Prüfen Sie das Verhalten auf Ihren eingesetzten Windows-Versionen.
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| 01.07.2027 |
Treiberupdates auf Sicherheitskorrekturen begrenztMit Ausnahme sicherheitsrelevanter Fixes sind keine Updates für Drittanbieter-Druckertreiber mehr zulässig. Bestehende Treiber bleiben installierbar – über Windows Update oder das Installationspaket des Geräteherstellers. Davon unabhängig gilt: Bei aktiviertem WPP lässt sich kein Drittanbieter-Treiber installieren, unabhängig vom Datum.
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| Noch offen |
WPP soll standardmäßig aktiviert werdenMicrosoft kündigt die Aktivierung „zu einem späteren Zeitpunkt“ an, nennt aber keinen Termin. |
Die Treiberfristen bedeuten keine pauschale Abschaltung bestehender Drucker. Welche Anpassungen erforderlich sind, hängt von Ihrer Konfiguration und der geplanten WPP-Aktivierung ab.
Microsoft: Zeitplan für Drittanbieter-Druckertreiber
Microsoft: FAQ zur künftigen standardmäßigen WPP-Aktivierung
Was passiert bei der WPP-Aktivierung mit bereits installierten Druckern?
Können wir WPP wieder deaktivieren?
Meldet Windows nach der WPP-Aktivierung fehlende Druckfunktionen?
Löst Universal Print alle Herausforderungen durch WPP?
Sind auch Macs, Linux-Systeme oder mobile Geräte von WPP betroffen?
Weitere Fragen zur Druckerumgebung
WPP und SAP-Druck
Was passiert mit dem SAP-Frontend-Druck (Kopplungsart G) unter WPP?
Ist der SAP-Hintergrunddruck von WPP betroffen?
Funktioniert SAPSprint unter Windows Protected Print noch?
Welche SAP-Kopplungsart ist unter WPP zukunftssicher?
Was bedeutet WPP für unsere S/4HANA-Migration?
WPP und Universal Print
Was kann Universal Print nicht?
Brauche ich mit Universal Print noch einen Druckserver?
WPP und Industriedruck
Was passiert mit ZPL- und EPL-Druck unter WPP?
Was passiert mit Plottern und Großformatdruckern unter WPP?
Betrifft WPP den CAD-Druck aus Teamcenter, AutoCAD oder SolidWorks?
IPDS-, AFP- und Mainframe-Output unter WPP – was gilt?
Grundlagen und Migration
Welche Funktionen verliere ich mit dem IPP-basierten Treiber?
Was passiert mit unseren virtuellen Druckern unter WPP?
Betrifft WPP auch Citrix, Terminalserver und VDI-Umgebungen?
Wie SEAL Systems Sie bei der Einordnung unterstützt
Bei WPP geht es für uns um konkrete Abläufe: Wie kommt das Versandetikett zuverlässig an den Packplatz? Wie wird eine technische Zeichnung korrekt ausgegeben? Und wie gelangt ein Dokument aus der Fachanwendung in das Archiv?
Ausgangspunkt ist Ihre bestehende Umgebung. Gemeinsam lässt sich klären, welche Komponenten heute benötigt werden, wo Abhängigkeiten von Windows-Treibern bestehen und welche Anpassungen für Ihre Anforderungen sinnvoll sind. Ob ein konkreter Ausgabeweg von WPP betroffen ist, entscheidet dabei nicht die Produktkategorie, sondern die eingesetzte Kopplung. Entscheidend bleibt die tatsächlich eingesetzte Konfiguration – auch bei unseren Lösungen – und es ist der Grund, warum am Anfang eine Bestandsaufnahme steht und nicht eine Produktauswahl.
Quellen und technische Dokumentation – 24 Primärdokumente
Lassen Sie uns über Ihre Ausgabeprozesse sprechen!

