SEAL Systems vergibt Stipendien für Schüler aus Röttenbach

von  Carina Ott

Schuelerstipendium-2-300x256 SEAL Systems vergibt Stipendien für Schüler aus RöttenbachVon Röttenbach hinaus in die Welt. Genauer gesagt nach Neuseeland. Was für viele ein Traumziel ist, wird für Luna Fröhlich schon nächste Woche Realität. Eigentlich geht die 15-Jährige auf das Albert-Schweitzer-Gymnasium nach Erlangen, doch sie zieht es in die Ferne: „Ich bin eine Person, die gerne reist“. Deshalb hat sie bereits letztes Jahr beim Direktor angefragt, ob sie einen Auslandsaufenthalt durchführen könne. Der stimmte zu – und nun geht der Flieger nach Auckland zu einer Familie, die sie bisher nur über ihren Vater kennt. Doch so eine viermonatige Reise kostet auch viel Geld, weshalb die Zehntklässlerin Unterstützung von der Gemeinde Röttenbach und dem Unternehmen SEAL Systems bekommt. Vor einigen Wochen trat die Firma, die schon viele Jahre im Ort ansässig ist, an Bürgermeister Ludwig Wahl (FW) heran mit der Bitte, das Dorf unterstützen zu wollen.

„Wir haben gesehen, dass die Gemeinde uns sehr viel gibt“, erklärt Carina Ott von SEAL Systems. In den vergangenen Jahren habe man nicht viel für die Gemeinde getan, nun möchte man das ändern. Seit dieser Saison unterstützt die Firma deshalb auch den TSV Röttenbach als Sponsor, gemeinsam mit dem Bürgermeister hat man sich zusätzlich überlegt, pro Jahr ein Schüler-Stipendium zu vergeben, um die Jugend zu unterstützen.

Der Leiter des Röttenbacher Familienbüros, Frank Schulte, hat dann 480 Jugendliche aus der Gemeinde zwischen 14 und 18 Jahren angeschrieben und sie aufgefordert, sich um jenes Stipendium zu bewerben. Luna konnte mit ihrem Video überzeugen und kann sich nun als Erste über ein Taschengeld von 150 Euro pro Monat freuen. „Ich bin sehr dankbar, dass es dieses Projekt gibt“, sagt die Schülerin.

Zwischen Bammel und Vorfreude

Auch wenn sie schon ein wenig Angst vor dem langen Flug hat und ihre Freunde daheim natürlich traurig sind, freut sie sich auch auf die neuen Erfahrungen und hofft vor allem, dass sie ihr Englisch verbessern kann. Aktuell lernt sie neben Englisch und Spanisch auch Französisch in der Schule. Und die Gastfamilie, bei der sie unterkommt, hat schon gemeinsame Ausflüge mit ihr geplant, damit sie viel von Land und Leuten mitbekommt.

Auch Mutter Katrin freut sich für ihre Tochter, wenngleich sie natürlich gespannt ist. „Sie wird bestimmt noch gereifter zurückkommen“, ist sich die Mama sicher. Hoffentlich, denn wenn Luna wieder zurück in Röttenbach ist, soll sie beim Neujahrsempfang der Ehrenamtlichen in der Gemeinde über ihr Abenteuer Neuseeland berichten.

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