Brandneu: Die SEAL Output Management Engine PLOSSYS 4.5.3.

von  Johannes Hesel

Das neueste Release unserer Output Management Engine ist da: PLOSSYS 4.5.3. Dieses bietet Ihnen viele neue Funktionen und Features, die wir Ihnen im Folgenden genauer vorstellen. Damit setzt PLOSSYS 4.5.3. eine Tradition bereits vorangegangener Releases fort: noch sicherer, noch robuster, noch leistungsfähiger. Die Auslieferung erfolgt ab sofort in neuen Installationen und bei Updates.

Sichere Kommunikation

Eine sichere Datenübertragung ist seit vielen Jahren mit PLOSSYS möglich. Bisher wurde diese bei Bedarf aktiviert. Da sich die Sicherheitsanforderungen unserer Kunden geändert haben, haben wir die verschlüsselte Datenübertragung jetzt zum Default gemacht. Bei dieser Gelegenheit wurde auch das verwendete Verschlüsselungsprotokoll von TLS 1.1. auf TLS 1.2. upgedatet.

Erweiterte PDF Verarbeitung

Die PDF-Verarbeitung haben wir mit PLOSSYS 4.5.3. um zwei Punkte erweitert: Zum einen können Sie damit nun auch sehr große PDF-Dateien (> 2GB) verarbeiten. Zum anderen ist es jetzt möglich, in der elektronischen Ausgabe zusätzlich PDF/A-2 zu erzeugen.

Ausfallsicherer Verwaltungsserver

Bei großen PLOSSYS Installationen – zum Beispiel bei vielen verteilten Ausgabeservern – ist es mittlerweile üblich, einen zentralen Verwaltungsserver zu implementieren. Verteilte Umgebungen lassen sich darüber noch einfacher zentral verwalten. Damit dieser zentrale Dienst nicht zum Single Point of Failure wird, kann er mit PLOSSYS 4.5.3. nun komplett ausfallsicher betrieben werden; zum Beispiel wenn man ihn auf einem HA-Cluster mit einem ausfallsicheren Filesystem installiert. Das liefert höchste Ausfallsicherheit auch in einer verteilten Systemlandschaft.

Asynchrone DPF Integration

PLOSSYS verwendet seit langem die bewährten Konvertierungsprozesse der DPF, wenn ein Kunde Applikationsformate drucken möchte. Der Klassiker ist beispielsweise das Drucken von Office-Dateien wie WORD, EXCEL oder PowerPoint. Bisher wurden diese Konvertierungsprozesse synchron durchgeführt. Das kann im ungünstigen Fall dazu führen, dass plötzlich alle Konverter auf das Ergebnis von DPF-Konvertierungen warten, insbesondere wenn beispielsweise eine große CAD Baugruppe  gedruckt wird. Andere Ausgabeprozesse sind dann nicht mehr möglich.

Um dies zu verhindern, wurde die DPF jetzt asynchron mit PLOSSYS verknüpft. Das bedeutet, dass PLOSSYS die DPF mit der Konvertierung beauftragt und danach den Konverter wieder freigibt. Im Falle der Ausgabe einer großen Baugruppe aus CAD heraus oder der Massenverarbeitung von Office Dokumenten ist es nun also möglich, parallel zur Applikationskonvertierung auch weiterhin beliebige andere Konvertierungs- und Ausgabeprozesse abzuarbeiten.

Zentraler Pickup-Service

Die Architektur des Pickup-Printings haben wir mit PLOSSYS 4.5.3. so umgestellt, dass es jetzt einen zentralen Pickup-Server (Verwaltungsserver) gibt. Dort werden Referenzen zu allen Pickup-Aufträgen zentral gesammelt. Authentifiziert sich ein Anwender am Drucker, muss die integrierte Pull-Printing Lösung (aktuell die CDDS Lösung von Genius Bytes und Streamline von Ricoh) nicht mehr jeden PLOSSYS Server fragen, ob es Aufträge für den identifizierten Anwender gibt, sondern sie fragt direkt beim zentralen Pickup-Server nach. Dies führt in großen Umgebungen mit 30 oder 40 Servern zu einer erheblich reduzierten Wartezeit für den Anwender. Der eigentliche Ausdruck erfolgt immer noch von dem Server, auf dem der Pickup-Job ursprünglich gelandet ist. Kennt dieser Server den Drucker nicht, gibt er den Auftrag an den PLOSSYS IPP-Router weiter. Dieser leitetet den Auftrag automatisch an einen PLOSSYS Server weiter, auf dem der gewünschte Drucker für die Ausgabe konfiguriert ist.

Neue Versionen der PLOSSYS Infrastruktur

Mit PLOSSYS 4.5.3. wurden auch easyPRIMA 1.2.7., die OCON 1.5.3. und der SEAL Master Driver 7 freigegeben. In easyPRIMA 1.2.7. haben wir die Windows- und SAP-Integration verbessert und unter anderem zusätzliche Konfigurationsparameter eingebaut. Die REST-Schnittstelle wurde erweitert und verbessert, so dass sich easyPRIMA von externen Systemen noch besser integrieren lässt. Schließlich haben wir Felder aufgenommen, um darüber die PLOSSYS Regel-Engine RUMAN (Rules Manager) zu steuern. Die OCON 1.5.3. ist nun für Windows 10 freigegeben. Auch hier haben wir die Kommunikation zwischen OCON und der Konfigurationsdatenbank so angepasst, dass diese jetzt verschlüsselt stattfindet.

Neuer SEAL Master Driver

Der SEAL Master Driver hat in der Version 7 hat ein komplett neues Gesicht bekommen. Das liegt daran, dass wir nicht mehr nur die Standard Microsoft Oberfläche um zusätzliche Druckoptionen erweitern, sondern die gesamte Oberfläche selbst gestalten. Der Master Treiber ist in der Version 7 von Microsoft zertifiziert und wird ab sofort ausgeliefert.

Booklet-Druck

Der neue Master Driver ermöglicht außerdem, eine weitere neue PLOSSYS 4.5.3. Funktion zu nutzen: Den Booklet-Druck. Dieser wird mit PLOSSYS 4.5.3. komplett innerhalb des Ausgabemangements abgebildet, unabhängig von der beauftragenden Applikation. Booklet-Druck können Sie damit nicht nur aus Windows heraus nutzen, sondern auch von jeder anderen beliebigen Anwendung, die den entsprechenden Auftragsparameter setzen kann. Noch wichtiger ist, dass wir damit das Thema Booklet-Druck komplett selbst unter Kontrolle haben.

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