Anwenderbericht zum Thema SAP-Etikettendruck

von  Matthias Müller

gluehbirne-185x300 Anwenderbericht zum Thema SAP-EtikettendruckDarum geht es:

Bei der VBM Medizintechnik GmbH, einem weltweit agierenden Unternehmen im Bereich Medizintechnik sollte die Ausgabe von Etiketten optimiert werden. Folgende Anforderungen wurden an das Projekt gestellt: Die Etikettenerstellung sollte nachvollziehbarer gestaltet werden, unter anderem durch das Aufbringen von Statusinformationen. Es wurde außerdem eine garantierte Lesbarkeit der Etiketten gefordert, ebenso wie eine Flexibilität des Designs. Mit einer in das SAP-System integrierten Output Management Lösung von SEAL Systems wurden diese Anforderungen komplett erfüllt.

Das Unternehmen:

Die VBM Medizintechnik GmbH ist ein weltweit agierendes Familienunternehmen im Bereich Medizintechnik mit dem Hauptsitz in Sulz am Neckar / Baden Württemberg. Zu ihrem Produktportfolio gehören innovative Produkte für das Atemwegs-Management, Zubehör für Anästhesie und Intensivpflege sowie Tourniquets für chirurgische Eingriffe im blutleeren Feld. Das Unternehmen wurde vor über 30 Jahren gegründet und vertreibt seine Produkte über eigene Niederlassungen (USA, Frankreich, Tschechische Republik) und weltweite Handelspartner.

Die Anforderungen an das Projekt:

1. Nachvollziehbarkeit der Etikettenveränderung
VBM Medizintechnik hat im Zuge seiner SAP ERP Einführung einen Optimierungsbedarf für die Ausgabe von Dokumenten und Etiketten erkannt. Das Erstellen von Labels (z.B. Wareneingangsetiketten) mit SAP Standardmitteln hat die Nachteile, dass nicht nachvollzogen werden kann, wer am Label Änderungen durchgeführt hat. Ebenso gibt es keine Versionierung oder gar ein Statusnetz, welches zur Freigabe der Formulare dient. Zusätzlich bestand der Wunsch, Statusinformationen wie Materialnummer, Herstelldatum sowie Freigabe- & Prüfkennzeichen
auf dem Etikett aufzubringen.

2. Fehlerlose Aufbereitung und Aufbringung der Etiketten
Die Erstellung der Etiketten über den Standardweg im SAP birgt zusätzlich die Gefahr, dass Barcodes falsch aufbereitet und dadurch fehlerhaft aufgebracht werden. Es ist daher wichtig,
dass Inhalte, wie beispielsweise Nummer, Texte, Grafiken und Barcodes passend zum Drucker und Etikett aufbereitet werden. Insbesondere bei Barcodes ist es unumgänglich, dass während der Aufbereitung der Etikettendaten die Ausgabe bereits für das Endgerät optimiert wird.

3. Garantierte Lesbarkeit der Etiketten
Außerdem kann nicht bei allen Etikettendruckern sichergestellt werden, dass die ausgegebenen Labels lesbar sind, da bei Barcodes im PDF-Format die Pixel oft nicht korrekt ausgegeben
werden. Das hat unter Umständen zur Folge, dass feine Linien oder der Barcode an sich nicht vollständig auf das Etikett aufgedruckt werden.

4. Flexibilität im Design der Etiketten
Eine weitere Anforderung der VBM Medizintechnik GmbH war, Etiketten in unterschiedlichen Design-Ausprägungen zu erstellen und zu verwalten. HIerzu sollten beliebige Daten aus dem SAP verwendet werden.lagert war, führte dies gleichermaßen zu hohen internen Lagerkosten.

Umsetzung mit SEAL Systems

elvis_ausrufezeichen-161x300 Anwenderbericht zum Thema SAP-EtikettendruckDie VBM Medizintechnik GmbH setzte auf eine Lösung von SEAL Systems, bei der das Design und die Aufbereitung der Etiketten über ein Etikettenerstellungstool erfolgt. Diese Lösung ermöglicht die Aufbereitung und Ausgabe der Etiketten im Wareneingang nach der Anlieferung (Paletten), in der Fertigung (verschiedene Etiketten pro Verpackungsstufe), im Wareneingang nach der Fertigung, bei den Prüfetiketten im Qualitätsmanagement und bei den Serviceaufträgen. Das Etikettendesign ist dabei frei gestaltbar und kann beliebige Daten aus dem SAP verwenden. Über die SEAL Systems Datenkonfiguration werden prozessrelevante Daten ohne Programmierarbeiten durch einfache Customizing-Einträge ermittelt, und an die Etikettier-Software weitergeleitet. So können auch komplexe Datenzusammenhänge übersichtlich konfiguriert werden und erlauben mächtige Etiketten mit umfangreichen Inhalten. Neue Anforderungen an die Etiketten stellen somit kein Problem mehr dar.

PDF-Konvertierung der Etiketten

Nach der Etikettenerstellung werden die Labels vom nativen Format des Etikettendesigns nun nach PDF konvertiert. Die Prüfung für die Freigabe der Etiketten wird durch dieses universell
lesbare PDF Format erleichtert und kann nun auch ohne die native Etikettensoftware stattfinden. Die wichtige Anforderung, die Lesbarkeit der Etiketten ohne die Etikettensoftware und die Nachverfolgbarkeit des Designs auf lange zeitliche Sicht zu gewährleisten, wird somit erfüllt.

Aufstempeln von Statusinformationen

stempel-02-274x300 Anwenderbericht zum Thema SAP-EtikettendruckNach der Erstellung werden die Etiketten jeweils in das Dokumentenverwaltungssystem (DVS) von SAP eingecheckt, um Statusnetzwerke und die Versionierung der Labels festzulegen. Für die VBM Medizintechnik GmbH war es notwendig die Materialnummer, Seriennummer, Herstelldatum, Freigabe- & Prüfkennzeichen, Status und die Versionierung auf dem Label hinzuzufügen. Über eine Stempelfunktion können Dank der Lösung von SEAL Systems nun alle Informationen aus dem Dokumenten-Info-Satz (DIS) und den Geschäftsprozessen auf dem Etikett aufgebracht werden. Hierfür hat SEAL Systems im fest definierten Prozess (z.B. Fertigung und Kommissionierung) Funktionsbausteine integriert, die das richtige Etikett, die Seriennummer, den Lagerplatz und das Verfallsdatum ermitteln. Über einen Ausgabeauftrag von SEAL Systems werden die Daten im Output Management Server weiterverarbeitet.

Hohe Prozesssicherheit

Um die Prozesssicherheit im regulierten Umfeld zu gewährleisten, werden alle ausgegeben Etiketten vom Ausgabeaufrag automatisch im SAP protokolliert. Im Ausgabeprozess wird nur die benötigte Menge an Labels ausgegeben, um Fehletikettierungen zu vermeiden. Außerdem wird nun gewährleistet, dass bei Verlust eines Etiketts (zerstörtes oder falsch aufgebrachtes Label) das Label mit den gleichen Parametern der Erstausgabe erneut erzeugt werden kann. Die neue Etikettendruck-Lösung arbeitet also sehr flexibel, da die prozessrelevanten Daten für das Etikett über kundenspezifische Konfigurationen ausgelesen werden können. Automatisch wird nun immer das richtige Etikett verwendet, da es von den Parametern des Dokumenteninfosatzes (wie Version, Status, usw) und dem jeweiligen Geschäftsprozess fest zugeordnet werden kann.

 

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