Über die ADS-Technologie (Adobe Document Services) können in SAP PDF-Formulare entworfen und erstellt werden. Diese Technik löst Smart Forms ab.
Sollen diese Reports Daten enthalten, die zum Zeitpunkt der Erstellung noch nicht bekannt sind, so können interaktive Platzhalter eingesetzt werden. Diese Platzhalter können dann in einem späteren Verfahrensschritt einmalig bestückt werden.
Ein Praxisbeispiel
Ein Stücklisten-Report wird mit ADS erstellt. Die daraus erzeugten PDF-Dateien werden als Originale zu DVS-Dokumenten in SAP abgelegt. Diese Dokumente haben einen Bereich/Schriftkopf, der Informationen wie zum Beispiel die SAP-Dokumentdaten oder Freigabeinformationen aus dem Statusprotokoll enthält. Diese Informationen sind zum Zeitpunkt der Erstellung noch nicht bekannt, so dass das Formular an diesen Stellen interaktive Felder enthält.
Ein Prozess von SEAL Systems ermittelt diese Daten und startet den Aktualisierungsprozess für den Report. Anschließend wird das Original wieder in das DVS eingecheckt.
Die Zuordnung von DIS-Informationen zu Formularfeldern ist über eine Customizingtabelle konfigurierbar. Derzeit stehen die Daten des DIS (DRAW-Tabelle) und des Statusprotokolls sowie die Userdaten der Bearbeiter (DIS und Statusprotokoll) zur Verfügung.
Man kann sich das vorstellen wie ein Property-Update bei CAD- oder Office-Konvertierungen. Nur läuft das Ganze in diesem Fall komplett innerhalb von SAP ohne weitere externe Konvertierungssoftware ab.
SEAL Systems baut Adobe Know How aus
Wenn es um PDF und PDF/A geht, ist SEAL Systems ein weltweit anerkannter Expertise-Partner. Jetzt konnte dieses Profil weiter geschärft werden. Neben der Adobe-Partnerschaft wurden Ingenieure von SEAL Systems erfolgreich als Adobe LiveCycle ES Platform Spezialisten zertifiziert. Das bedeutet: Aktuelles Wissen für alle Methoden und Verfahren rund um PDF.
